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Migräne: Geheimtipp aus der Pflanzenwelt

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Ist die klassische Therapie weiterzuempfehlen?

Migräne – das heißt in meinem Fall stechende Kopfschmerzen, Übelkeit und Sternchen-Flimmern (Aura). Anfangs maximal einmal im Monat, plötzlich 1-2 mal pro Woche. Nachdem die Anfälle immer häufiger und unberechenbarer wurden, war ich gezwungen mich mit den Kopfschmerzen näher auseinanderzusetzen.

Triptane und Schmerzmittel sind die typischen Therapieempfehlungen, die auch mir der nette Neurologe erteilte. 1000 mg Paracetamol und das am besten gleich zu Beginn des Sternchen-Flimmerns, der sogenannten Aura.

Mit Paracetamol kann ich mich im Notfall arrangieren, aber Triptane möchte ich dann doch vermeiden. Noch eine Chemiekeule für ein Problem, das zumindest in meinem Fall eindeutig stressbedingt ist.

Wichtig: Stress reduzieren!

Da Migräne bevorzugt in belastenden Situationen aufzutreten scheint, hatte die Stressreduktion für mich erst einmal oberste Priorität. Neben autogenem Training ist für mich im Moment die Bewegungsmeditation Qi Gong die beste Methode zur inneren Balance zu finden.

Grundsätzlich ist der Effekt hier natürlich vor allem langfristig zu sehen. Doch auch bei ersten Anzeichen von Aura oder Kopfschmerzen hilft mir das bewusste Atmen meistens Schlimmeres zu vermeiden.

Wirkt vorbeugend gegen Migräne: Mutterkraut

Bei der Suche nach pflanzlichen Alternativen bin ich auf eine sehr viel versprechende Heilpflanze gestoßen. Mutterkraut ist eine der Kamille verwandte Arzneipflanze aus dem östlichen Mittelmeer.

Als Tee zubereitet oder in Kapselform eingenommen, kann es bei langfristiger Einnahme Migräne Attacken vorbeugen. So zumindest der Hinweis der netten Apothekerin, die mich sogleich darauf hinwiesen hat, dass es etwa 2 Monate dauern wird, bis ich davon etwas spüren werde.

Wissenschaftliche Studien belegen den positiven Effekt

In einer zusammenfassenden Analyse von 5 Studien zur Migräne Vorbeugung mit Mutterkraut bin ich auf widersprüchliche Ergebnisse gestoßen. Während 3 kleinere Studien eine deutliche positive Wirkung nachweisen konnten, zeigte sich dieser Effekt in den anderen beiden Studien nicht. [1]

Allein die Tatsache, dass 3 unabhängige Forschungsgruppen die Wirkung von Mutterkraut auf Migräne belegen konnte, hat mich persönlich überzeugt es zu probieren.

Meine persönlichen Erfahrungen

Seit mittlerweile ziemlich genau 2 Monaten nehme ich die Mutterkraut Kapseln jeden Morgen ein und ich hatte seitdem keinen starken Migräne Anfall mehr.

Blondes Mädchen mit HutSicherlich hat sich die Stressreduktion positiv ausgewirkt und es könnte auch ein Placebo Effekt sein. Letztendlich zählt für mich allerdings das Ergebnis. Statt den üblichen 1-2 Migräne Anfällen pro Woche bin ich jetzt annährend beschwerdefrei.

Sobald ich erste Anzeichen von Kopfschmerzen gespürt habe, konnte ich sie mit Pfefferminzöl und Qi Gong in den Griff bekommen. Nur einmal habe ich vorsichtshalber auf eine Paracetamol Tablette zurückgegriffen.

Für mich steht damit fest, dass die Kapseln weiterhin einnehmen werde und euch gerne weiterhin auf dem Laufenden halte. Das Leben ist ohne Migräne so viel schöner 🙂

 

[1] Pitter, Mh & Ernst, E (2006): Feverfew for preventing migraine. Review. In: http://www.thenutritioncoachnetwork.com/ezine/downloads/ncn-feverfew-review.pdf

 

Ein Kommentar

  • Britta sagt:

    Es freut mich, dass du dein Mittel gefunden hast, um Migräne in den Griff zu bekommen. Ich denke jeder der darunter leidet weiß, dass es mehr als nur nervig ist. Ich habe auch eine Freundin, bei der Mutterkraut hilft. Ich habe meinen Segen mit Magnesium-Pulver gefunden. Bei mir liegt es wohl an einem Magnesiummangel, den ich mit meiner normalen Ernährung nicht gedeckt bekomme. Allen, die noch nach einer Lösung suchen, kann ich nur empfehlen sich mal über Mutterkraut und Magnesium zu informieren, da sie sehr oft helfen. 🙂 Informationen findet ihr beispielsweise hier zu Mutterkaut: http://heilkraeuter.de/lexikon/mutterkraut.htm
    und hier zu Magnesium: https://www.vitaminexpress.org/de/magnesium
    Je nachdem was die Ursache ist, hilft es natürlich nicht jedem. Aber vielen hilft es. 🙂

    Grüße
    Britta

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